Son­der­fahr­diens­te

Der Son­der­fahr­dienst stellt eine wich­ti­ge Ergän­zung zum regu­lä­ren Ret­tungs- und Kran­ken­trans­port­dienst dar. Er kommt immer dann zum Ein­satz, wenn zusätz­li­che Trans­port­ka­pa­zi­tä­ten benö­tigt wer­den oder beson­de­re Trans­port­auf­ga­ben anfal­len, die mit den regu­lä­ren Res­sour­cen nicht oder nur ein­ge­schränkt abge­deckt wer­den kön­nen. Ziel ist es, den öffent­lich-recht­li­chen Ret­tungs­dienst zu ent­las­ten und gleich­zei­tig eine zuver­läs­si­ge Ver­sor­gung der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten sicher­zu­stel­len.

Die Durch­füh­rung der Trans­por­te erfolgt dabei vor­wie­gend mit unse­rem Kran­ken­trans­port­wa­gen (KTW). Die­ser ermög­licht einen siche­ren und fach­ge­rech­ten Trans­port von Pati­en­ten, die kei­ne not­fall­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung benö­ti­gen, wäh­rend gleich­zei­tig die hohen Qua­li­täts- und Sicher­heits­stan­dards des Ret­tungs­diens­tes gewähr­leis­tet wer­den.

Beson­ders bei Kran­ken­haus­ver­le­gun­gen über grö­ße­re Ent­fer­nun­gen, einem erhöh­ten Kran­ken­trans­port­auf­kom­men oder außer­ge­wöhn­li­chen Ein­satz­la­gen über­nimmt der Son­der­fahr­dienst wich­ti­ge Trans­port­auf­ga­ben. Dadurch blei­ben Ret­tungs­wa­gen und Not­fall­kran­ken­trans­port­wa­gen für zeit­kri­ti­sche Not­fäl­le ver­füg­bar und kön­nen dort ein­ge­setzt wer­den, wo sie am drin­gends­ten benö­tigt wer­den.

Die Alar­mie­rung des Son­der­fahr­diens­tes kann sowohl im Vor­aus für plan­ba­re Trans­por­te als auch kurz­fris­tig über die Inte­grier­te Leit­stel­le erfol­gen. Dank der fle­xi­blen Ein­satz­mög­lich­kei­ten und der ehren­amt­li­chen Unter­stüt­zung kön­nen inner­halb kur­zer Zeit zusätz­li­che Fahr­zeu­ge und Besat­zun­gen bereit­ge­stellt wer­den. Damit bil­det der Son­der­fahr­dienst einen wich­ti­gen Bau­stein im Bevöl­ke­rungs­schutz sowie in der ret­tungs­dienst­li­chen und medi­zi­ni­schen Infra­struk­tur.

Die Auf­ga­ben des Son­der­fahr­diens­tes im Über­blick

Kran­ken­haus­ver­le­gun­gen

Durch­füh­rung von Ver­le­gungs­fahr­ten zwi­schen Kran­ken­häu­sern, Reha­bi­li­ta­ti­ons­kli­ni­ken und ande­ren medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen – auch über grö­ße­re Ent­fer­nun­gen hin­weg.

Heim­fahr­ten

Siche­rer Trans­port von Pati­en­ten nach einem Kran­ken­haus­auf­ent­halt oder einer medi­zi­ni­schen Behand­lung zurück in ihr häus­li­ches Umfeld oder eine Pfle­ge­ein­rich­tung – auch über grö­ße­re Ent­fer­nun­gen hin­weg.

Unter­stüt­zung bei Trans­port­spit­zen

Bereit­stel­lung zusätz­li­cher Trans­port­ka­pa­zi­tä­ten bei erhöh­tem Kran­ken­trans­port­auf­kom­men, um den regu­lä­ren Ret­tungs­dienst wirk­sam zu ent­las­ten.

Kurz­fris­ti­ge Ein­satz­be­reit­schaft

Schnel­le Beset­zung und Bereit­stel­lung von Fahr­zeu­gen und Per­so­nal bei kurz­fris­ti­gen Anfor­de­run­gen durch die Inte­grier­te Leit­stel­le oder ande­re Bedarfs­trä­ger.